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Wie versprochen nochmal das Foto etwas größer.
Oder hier als Download eine noch größere Version.

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Fragen und Wissenswertes

Was zeichnen wir hier eigentlich?
Das ist ein Jacaranda Samenhülle.

Warum nicht einfach eine grobe Skizze zeichnen?
Fehler bei der Skizze können später in der Ausarbeitung nicht mehr ausgeglichen werden. Richtige Proportionen und Wertungen, tragen zur Wiedererkennung bei.
Mit einer unstimmigen Skizze verzweifeln sie später bei der Ausarbeitung.

Aha Effekt!
Vielleicht haben sie die Zeichnung schon gemacht und hatten einen "Aha Effekt" Man sieht dann, dass man sich ohne die Hilfslinien bei einigen Stellen vertan hätte. Selbst hätte man es anders gesehen. Das liegt am gewußten Sehen.

Was ist gewußtes Sehen?
Es gibt gewußtes Sehen und tatsächliches Sehen. Fast jeder hat als Kind leider gelernt Schemen zu malen. Zum Beispiel ein schemenhafter Baum. Stamm mit Kugel oben. Wenn Sie dann versuchen einen Baum nach der Natur zu zeichnen geschieht folgendes: Ihre linke Gehirnhälfte sagt, dass sie weiß wie ein Baum ausieht. Das Schema. Das ist das gewußte Sehen. Die rechte Gehirnhälfte sieht aber einen reellen Baum. Sie sieht wie der Baum in Wirklichkeit aussieht. Leider will sich die linke Gehirnhälfte mit dem Schema immer einmischen. Desshalb müssen wir uns bemühen zu zeichnen, was wir tatsächlich sehen und nicht was wir glauben, wie es aussehen müßte. Hilfslinien, wie das Kreuz, helfen uns zu bemerken, wo wir noch gewußt das Schema malen statt tatsächlich zu sehen wie es ist.

Es gibt noch eine weitere Methode. Man dreht das Foto um und zeichnet es dann auch verkehrt herum. Dann kann das Gehirn kein Schema erkennen und man muss die Linien, Flächen, Winkel und Proportionen so zeichnen, wie man sie sieht.

Die Methode mit den Hilfslinien, wie dem Kreuz, ist eine klassische Methode der alten Meister.

Falls Sie fragen haben, schreiben Sie mir bitte eine mail

 

Anmerkung
Ich habe ihnen die Anleitung mit wenig Spezialausstattung gezeigt und mich an einen Schreibtisch gesetzt. Aus langjähriger Erfahrung weiß ich, dass Einsteiger die Sache oftmals nur versuchen möchten ohne sich eine Atelierausstattung zuzulegen.

Wenn Sie professionell Zeichnen möchten, dann setzen sie sich an eine Staffelei. Befestigen sie das Zeichenpapier auf eine Unterlage sodass es schräg vor ihnen steht. Spitzen sie ihre Bleistifte mit einem Messer so an, dass sie lange Spitzen bekommen. Für helle flächen benötigen sie harte Bleistifte H, HB undfür dunklere Flächen weiche Bleistifte B2-B8.
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Mit einem normal gepitzem Bleistift kommt man mit dieser Handhaltung nicht an das Papier. Desshalb muss man ihn so anspitzen, dass er schmal und lang wird.
Mit Schmirgelpapier bekommen sie eine feine Spitze.
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Nehmen Sie den Bleistift so in die Hand wie ich es vormache. Der Stift ist die Verlängerung des Armes. So haben sie die Möglichkeit ihre Bewegungen aus dem Ellenbogen oder dem Schultergelenk heraus zu machen. Am Anfang ist das noch ungewohnt aber es lohnt sich. Auf diese Weise gelingen große schwungvolle Bewegungen.


Über 25 Jahre KunstWorkshops


Vor über 25 Jahren wurde ich das erste mal nach Malkursen gefragt. Seit dem gebe ich Unterricht. Auch wenn manche denken, Malen sei nichts für sie, bin ich oft erstaunt über die guten Ergebnisse meiner Kursteilnehmer. Die Kursteilnehmer berichten mir, sie vergessen beim Malen den Alltag, entspannen sich und schalten vollkommen ab. Sie erleben eine schöne Zeit und erschaffen etwas Kreatives.

Danke!
An dieser Stelle möchte ich mich bei all meinen bisherigen Kursteilnehmern bedanken. Für Ihre vielen Fragen, Ihr Feedback und die vielen guten Gespräche. Durch die Arbeit mit Ihnen habe auch ich viel gelernt.

Im Laufe der Jahre habe ich gesehen, was nötig ist um mein Wissen an sie weiterzugeben. Dadurch habe ich Methoden entwickelt, die sich in den Workshops gut bewährt haben.

Vor allem liegen mir diejenigen am Herzen, die vielleicht denken, sie können nicht malen. Ich freue mich sehr, wenn Einsteiger die ersten Versuche machen und überrascht sind wenn sie sehen, was sie unter der richtigen Anleitung bereits zu Stande bringen.

"Kunst ist, wenn man`s nicht kann,
denn wenn man`s kann, ist`s keine Kunst."
Johann Nestroy

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